CT-Schmerztherapie
CT-Facettentherapie (Injektionen an die kleinen Wirbelgelenke)
CT-PRT (Injektionen an die Nervenwurzeln, PeriRadikulärTherapie)

 


Wir führen seit mehr als 20 Jahren bei vielen Patienten mit akuten und chronischen Rückenschmerzen die CT-gesteuerten, punktgenauen Kortison-Injektionen an die schmerzhaften und/oder verschlissenen Wirbelgelenke durch.
Zusätzlich werden auch Injektionen an die Nervenwurzeln durchgeführt - bei Nervenreizungen durch Verschleiß, Vernarbung und/oder Bandscheibenvorfall.
Aufgrund der exakten Platzierung des Medikamentes, kann trotz geringer Kortisonmenge eine vergleichsweise hohe Wirksamkeit erzielt werden.

 

Diese sogenannte Mikrotherapie zeichnet sich dadurch aus, dass während der Behandlung die genaue Position der dünnen Injektionsnadeln und die Medikamentenverteilung millimetergenau überprüft werden und gegebenenfalls korrigiert werden.

 

Während der Injektionstherapie verbleibt der Patient für ca. 5 Minuten in Bauchlage im CT- Gerät.
Nach vorbereitenden Maßnahmen (Zielaufnahmen, Einzeichnung der Injektionssorte auf dem Rücken und Desinfektion) werden durch den Röntgenarzt die Injektionen vorgenommen.
Die einzelne Injektion dauert hierbei nur wenige Sekunden. Dann werden Kontrastmittel und eine lokale Betäubung eingebracht. Die erneute Kontrollaufnahme zeigt, ob die Medikamentenverteilung wie erwünscht ist. Wenn das Ergebnis optimal ist, erfolgt die abschließende Kortison-Injektion. Danach werden die Injektionsnadeln entfernt.

 

Nach der Injektion verbleiben Sie bitte für 30 Minuten im Wartezimmer unserer Praxis.
Bei Wohlbefinden können Sie danach unsere Praxis (in Begleitung) verlassen.
Das selbstständige Führen eines Autos ist - wegen der lokalen Betäubung – für die nächsten Stunden verboten.
Die schmerzlindernde Wirkung der Injektionen tritt häufig erst nach 2-3 Tagen auf.
Nach jeder Behandlung wird Ihnen ein neuer Behandlungstermin mitgegeben. Häufig sind mehrere Behandlungstermine notwendig (3-6 Injektionstermine).

 

Die gesetzlichen und privaten Krankenkassen übernehmen alle Kosten für diese Schmerztherapie, wobei seit 2014 für die gesetzlich versicherten Patienten eine zusätzliche
Überweisung durch einen Schmerztherapeuten notwendig ist.
Hierbei hat sich unsere langjährige Kooperation mit den ortsansässigen und regionalen Schmerztherapeuten bewährt.

 


Die Zielposition wird ausgemessen....

..die Position der Nadel wird kontrolliert....

..die korrekte Applikation der Medikamente mit wenig Kontrastmittel wird  verifiziert.